Tech for Good – Tech for God? Neue Herausforderungen zur Digitalisierung nicht nur im Raum der Kirchen

Studienvorstellung und Podiumsdiskussion. Eine zweiteilige Veranstaltungsreihe der Evangelischen Akademie im Rheinland, dem Katholisch-Sozialen Institut, der Hochschule Macromedia und der VRK-Akademie


Teil 1: 12. Juni, 18 Uhr / Hochschule Macromedia, Campus Köln

Seit Jahrzenten wird von Digitalisierung gesprochen. Die Entwicklungen in diesem Feld sind rasant. Non-Profit-Organisationen (NPOs) und insbesondere Kirchen scheint es bisher schwerzufallen, mit diesem Tempo schrittzuhalten. Seit der Coronakrise hat sich aber auch hier manches getan. Es wird daher Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Wie sieht aktuell das digitale Nutzungsverhalten etwa von Kirchenmitgliedern und -mitarbeitenden aus? Welche Social Media-Angebote werden von NPOs und Kirchen überhaupt gemacht und wie angenommen? Welche ethischen und rechtlichen Herausforderungen stellen sich dabei und wie kann man damit umgehen?

Diesen Fragen widmet sich eine zweiteilige Diskussionsveranstaltung, die die Evangelische Akademie im Rheinland (EAiR), die Akademie des Versicherers im Raum der Kirchen (VRK Akademie) und das Katholisch-Soziale Institut (KSI) gemeinsam mit der Hochschule Macromedia an deren Kölner Campus veranstalten. Panelist:innen aus dem Raum der Kirchen, aber auch von namhaften anderen NPOs sowie Wissenschaftler:innen werden dazu diskutieren.

Das erste Panel findet am 12. Juni ab 18 Uhr statt und trägt den Titel „‘Talking for Good‘ – Veränderung von Non Profit-Kommunikationsarbeit durch Digitalisierung“.

Es diskutieren:

  • Birgit Arndt, ehem. General Managerin, Medienhaus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau GmbH, Frankfurt
  • Karolin Hüner, Kölner Freiwilligenagentur, Köln
  • Frauke Komander, Social Media Producerin, Presse und Kommunikation, Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Köln
  • Rainer Nolte, Leiter Digitalredaktion, Katholische Nachrichten-Agentur (KNA), Bonn
  • André Schröder, Referent Ethik und Gesellschaft, Katholisch-Soziales Institut, Siegburg

Die zweite Teilveranstaltung folgt im Herbst 2024, ebenfalls an der Hochschule Macromedia. Während das erste Panel aktuelle Veränderungen von Non Profit-Kommunikationsarbeit durch Digitalisierung (z. B. auch KI) aufzeigt und dabei Nutzer:innenbedürfnisse sowie Anbieter:innenverhalten gegenüberstellt, nimmt das zweite ethische Dimensionen in den Blick: Darf man als kirchlicher oder zivilgesellschaftlicher Akteur:in eigentlich auf Kanälen wie beispielsweise TikTok mit all ihren Problematiken überhaupt präsent sein? Oder muss man nicht gerade dort aktiv sein, um nicht extremen Positionen gerade bei jüngeren Nutzer:innen das Feld zu überlassen?

Ausgangspunkte der Veranstaltung sind dabei die Daten, die im Rahmen der Anfang 2024 veröffentlichten Studie „Digitalisierung im Raum der Kirchen“ (DiRK 2023) erhoben wurden. Bei der unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Sievert durchgeführten Befragung handelt es sich mit über 5.000 Befragten um die umfangreichste, die bisher überhaupt zu diesem Thema durchgeführt wurde. Sie wurde von der Hochschule Macromedia gemeinsam und mit finanzieller Unterstützung des Versicherers im Raum der Kirchen (VRK) realisiert und bietet viele vertiefte Einblicke, die nicht nur im kirchlichen Kontext, sondern auch allgemein für NPOs gelten.

Eine kurze, jeweils fokussierte Einführung in die für die Diskussion relevanten Ergebnisse wird Prof. Dr. Holger Sievert zu Beginn beider Abende geben. Nach der Diskussion gibt es Raum für Austausch – auch bei einem Imbiss im Forum der Hochschule.

 

Anmeldung: Die Teilnahme ist kostenfrei. Formlose Mail mit Nennung der Veranstaltung an info@akademie.ekir.de oder c.ledda@macromedia.de.

Rückfragen: Dr. Bettina Förster, bettina.foerster@akademie.ekir.de; Prof. Dr. Holger Sievert, h.sievert@macromedia.de

Veranstaltungsort: Macromedia Hochschule Köln, Brüderstraße 17, 50667 Köln

Kooperationsveranstaltung: Macromedia Hochschule Köln, Evangelische Akademie im Rheinland, Akademie des Versicherers im Raum der Kirchen, Katholisch-Soziales Institut.