In kurzen Episoden von drei bis fünf Minuten werden Begebenheiten und Entwicklungen aus der rheinischen Kirchengeschichte erzählt – verständlich, kompakt und mit Blick auf die Menschen dahinter. Hörbar ist der Podcast „Rheinische Kirchengeschichte(n)“ auf Spotify, Podcast.de , dem YouTube-Kanal eair-Diskurse und natürlich auf dieser Internetseite. Bei der Produktion kooperieren die Kommission der Evangelischen Kirche für Kirchengeschichte und die Evangelische Akademie im Rheinland.

„Die rheinische Kirchengeschichte ist in Büchern gut dokumentiert – wir möchten dieses Wissen nun auch auf anderen Wegen zugänglich machen“, sagt Prof. Dr. Thomas Martin Schneider , Vorsitzender der Kommission und tätig an der Universität Koblenz. Die Inhalte werden von einem Team in Kooperation mit Dr. Bettina Förster, Studienleiterin an der Evangelischen Akademie im Rheinland, gestaltet.
Sie erklärt: „In den kurzen Beiträgen wird deutlich, dass die Kirchengeschichte geprägt wurde von Menschen mit Leidenschaften, mit Fehlern und mit Stärken. Und immer wieder sind Impulse für die Gegenwart erkennbar.“
Die Ausgaben folgen keiner zeitgeschichtlichen Chronologie. Zu den bisherigen Themen gehören neben Persönlichkeiten, die in der NS-Zeit wirkten, auch der Pietist Gerhard Tersteegen, die Frage, warum der Kölner Dom beinahe evangelisch geworden wäre, sowie Caspar Olevian und die Reformation in Trier im 16. Jahrhundert.
In neuen Folgen wird in einer vierteiligen Sonderreihe das Versagen der Kirche in der NS-Zeit thematisiert. Diese Beiträge verfasste Prof. Dr. Siegfried Hermle. Sie haben eine Sonderlänge von jeweils ungefähr 10 Minuten.
Unten können Sie alle bisher veröffentlichten Folgen hören.