Zu den "Zehn Thesen für einen sozialen und ökologischen Neustart"

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Die Herausforderungen der notwendigen ökologischen Transformation lassen sich nicht trennen von...

Die Herausforderungen der notwendigen ökologischen Transformation lassen sich nicht trennen von großen sozialen Fragen. Mehr als 36 Organisationen aus dem Umwelt- und Sozialbereich unterzeichneten 10 Thesen für einen sozialen und ökologischen Neustart. Auch die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Akademie im Rheinland gehören zu den Unterzeichnenden. Dabei sind u.a. auch: Brot für die Welt, die Klima-Allianz Deutschland, Greenpeace oder auch der WWF. In den zehn Thesen werden Aspekte formuliert, die dazu beitragen, den Neuanfang zu gestalten.

Die zehn Thesen lauten: (1) Ökologie und Soziales gehören zusammen. (2) Klimawandel, Naturzerstörung und Verlust der Biodiversität sind Existenzkrisen für die Menschheit. (3) Wirtschaft ökologisch gestalten. (4) Energiewende: sozial gerecht und naturverträglich. (5) Teilhabe für alle an umweltschonender Mobilität. (6) Ernährungs- und Landwirtschaftswende. (7) Soziale Gerechtigkeit erfordert Umverteilung. (8) Nachhaltige Arbeitsformen. (9) Globale Verantwortung. (10) In Krisenzeiten Veränderungen umsetzen.

Die Akademie wird in diesem Jahr online und vor Ort Möglichkeiten anbieten, um über die Thesen zu diskutieren.

Hier gibt es eine Liste der unterstützenden Organisationen und die 10 Thesen mit inhaltlicher Konkretisierung.  

Hier geht es zu unserer Pressemitteilung (u.a. mit Zitat zu den 10 Thesen von Präses Dr. Thorsten Latzel).

 

Veranstaltungshinweis

„Klima – Arbeit – Armut – ein (un)auflösbares Dilemma?“

Abendvortrag, 8. Dezember 2022, 18:30 Uhr – 20:30 Uhr, Bonn

Fachtag, 9. Dezember 2022, 9:30 Uhr – 15:30 Uhr, Bonn

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und die Evangelische Akademie im Rheinland laden im Dezember zu einer gemeinsamen Tagung ein. Es gibt die Möglichkeit mit Stimmen aus Wissenschaft, Kirche, Diakonie und Politik ins Gespräch zu kommen. Die vielfach ausgezeichnete Soziologin Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin, eröffnet die Tagung mit einem öffentlichen Abendvortrag am 8. Dezember 2022 um 18:30 Uhr im Haus der Kirche in Bonn.

Organisatorin Dr. Kathrin S. Kürzinger, Studienleiterin für den Bereich „Transformation von Arbeit Wirtschaft“ erklärt: „An den zehn Thesen schätze ich besonders, dass der Zusammenhang von Ökologie und Sozialem betont wird und dieser Zusammenhang die Grundlage für alle zehn Thesen darstellt, da die soziale Dimension in den Debatten rund um die Transformation sonst oft vernachlässigt wird. Insofern freue ich mich sehr, dass es uns gelungen ist, mit Frau Prof. Dr. Jutta Allmendinger eine ausgewiesene Expertin für die soziale Herausforderungen der Transformation für unsere Veranstaltung zu den zehn Thesen zu gewinnen.“

Der anschließende Fachtag am 9. Dezember vertieft Aspekte der Arbeitsmarktpolitik und der Armutsbekämpfung. Dabei sind u.a.: Dr. Sarah Köhler (Ökumenische Arbeitsstelle Anthropozän), Dr. Markus Janser (IAB), Michael David (Diakonie Deutschland), Dietmar Pistorius (Superintendent des Kirchenkreises Bonn) und Staatssekretär Sven Giegold (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz / angefragt).

Vorläufiges Programm:

Save the Date: Klima – Arbeit – Armut